Internationales Jahr der Frauen in der Landwirtschaft 2026
Viele Frauen beginnen den Tag im Stall, organisieren Buchhaltung, Direktvermarktung oder Hofläden und übernehmen zusätzlich familiäre Aufgaben und Vereinsarbeit.
Im Dezember 2025 legte die Europäische Kommission einen gezielten Änderungsvorschlag zur EU-Öko-Basisverordnung vor, begleitet von einem Zeitplan (Roadmap genannt), die weitere Erleichterungen und Auslegungen im Sekundärrecht ankündigt.
Viele Frauen beginnen den Tag im Stall, organisieren Buchhaltung, Direktvermarktung oder Hofläden und übernehmen zusätzlich familiäre Aufgaben und Vereinsarbeit.
Wenn Politik nachhaltige Landwirtschaft will, muss sie jungen Perspektiven echten Einfluss geben — nicht nur Dokumente, sondern Entscheidungen.
Der Biokreis mobilisiert: Gemeinsam mit Verbänden wurden Unterschriften für einen Sammelbrief gesammelt, der Mitte Januar an alle EU-Abgeordneten ging.
Schweine prägen auf dem Hof sowohl den Alltag als auch die wirtschaftliche Existenz: Sie bestimmen Stallpläne, Futtermittelbedarf, Vermarktungszyklen und damit oft Jahre vorausgehende Investitionen.
Die deutsche Bio-Branche hat sich in einer gemeinsamen Initiative klar positioniert: Gegen Greenwashing – ja. Aber gleichzeitig dafür, dass ökologische Erzeugerinnen und Erzeuger ihre nachweisbaren Umweltleistungen weiterhin klar benennen und damit werben können, ohne in einen rechtsunsicheren Graubereich zu geraten – die Kernbotschaft: Die Umsetzung der EU-Regeln zur Umweltkommunikation muss so gestaltet werden, dass Bio-Produkte nicht unerwartet eingeschränkt oder benachteiligt werden.
Absehbar war es ja, dass die Zusammensetzung der 30 Teilnehmenden nicht nur zu harmonischen Diskursen führen wird, aber, dass bereits das dritte Treffen in solch einen Patt führt, ist schon bitter. Fakt ist, die Teilnehmenden konnten sich am 19.06.25 in Brüssel nicht zu einer gemeinsamen Empfehlung an Hansen ob der zukünftigen GAP zusammenraufen.
Weidepflicht: Ziel der Verbände ist es nach wie vor, eine verlängerte Übergangsfrist zu erreichen sowie eine Flexibilisierung bei den Tiergruppen zu ermöglichen.
Schlechter steht es um die nationale Anpassung an der aktuellen GAP. Am 26. Juni hat die schwarz rote Koalition die Einführung der neuen Öko-Regelungen „Weidehaltung in milchviehhaltenden Betrieben“ und „Innerbetriebliche Verteilung von Biodiversitätsflächen“ auf 2027 verschoben.
Der neue Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer (CSU), war am 4. Juni, am Vorabend der Mitgliederversammlung des Dachverbands Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zu Gast bei dessen Mitgliedern.
Wie lassen sich Forschung, Beratung und Praxis im Ökolandbau so miteinander verzahnen, dass daraus ganz konkrete Lösungen für den Alltag auf Bio-Höfen entstehen? Genau darum geht es im Öko-Praxis-Forschungsnetz Bayern, kurz OekoNet. Im Mittelpunkt stehen 16 engagierte Ökobetriebe aus ganz Bayern – Mitglieder aller vier großen Anbauverbände –, die sich mit Wissenschaft, Beratung und Kolleg*innen aus der Praxis vernetzen, um …
Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) hat turnusgemäß ihren Vorstand neu gewählt. Die stimmberechtigten Delegierten aus den Mitgliedsverbänden bestätigten Thomas Lang, Co-Vorsitzender des Bioland-Landesverbandes Bayern, nach zwei Jahren Amtszeit einstimmig in seinem Amt.
Erste Sitzungen haben bereits stattgefunden. Der Biokreis ist nicht direkt vertreten, allerdings über einen kleinen Umweg via IFOAM indirekt auch am Tisch. Jan Plagge in seiner Funktion als Europäischer IFOAM-Präsident vertritt stark die Interessen unserer Branche.
Erwartungen an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer – Kritik am Koalitionsvertrag. Der Bio-Spitzenverband Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gratuliert dem designierten Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zum neuen Amt. Tina Andres, BÖLW-Vorstandsvorsitzende, zum künftigen Kabinett: „Der künftige Minister Rainer ist als gelernter Metzgermeister ein Mann vom Fach. Die Verarbeitung von Lebensmitteln im ländlichen Raum sorgt allein im Bio-Bereich für 170.000 Arbeitsplätze. Insgesamt ist die …
Eine bewusste Reduzierung der Bodenbearbeitung schont die natürlichen Bodenschichten und trägt zu einem gesunden Mikroklima bei, während Hecken und agroforstliche Systeme das Potenzial haben, das Landschaftsbild nachhaltig zu prägen und natürliche Schutzmechanismen zu aktivieren.
Für mich bedeutet regenerierender Ökolandbau vor allem, den Blick auf das ganzheitliche Nährstoffverhältnis im Boden zu richten und die Bodenbearbeitung zu minimieren. Zusätzlich nutzt es der Bodenfruchtbarkeit, dass im Ökolandbau keine Pestizide eingesetzt werden.
Während der Begriff „regenerativ“ in der ökologischen Landwirtschaft seit jeher eine zentrale Rolle spielt, wird er heute zunehmend auch von konventionellen Akteur:innen verwendet.
Der Koalitionsvertrag gibt den Ressorts Landwirtschaft, Umwelt, Forschung und Wirtschaft einiges auf in Sachen Bio. Hellsichtig heißt es darin: „Der Ökolandbau ist ein wichtiges Element einer nachhaltigen und klimaschonenden Landwirtschaft und ein wichtiger Innovationsmotor.“
Die Bio-Verbände sowie der Dachverband Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fordern die politischen Akteur:innen auf EU-Ebene sowie die neue Bundesregierung auf, nun dafür Sorge zu tragen, dass die Wachstumsbranche Bio nicht durch diese geplante Deregulierung von neuen Gentechniken geschädigt wird.
„Die nächste Bundesregierung muss dafür sorgen, dass Bio der einfache Weg ist. Biologisch zu wirtschaften, muss attraktiv gestaltet werden, mit weniger Bürokratie und einfacherer Förderung.
Tamira Zöller, Referentin für Agrarpolitik von Biokreis e.V., betont: „Die aktuelle Abstimmung signalisiert einen besorgniserregenden Richtungswechsel in der europäischen Agrarpolitik.
Kommentar von Simon Krischer, Geschäftsführer Biokreis e.V. Es wurde gewählt. Bei uns und an vielen anderen Orten auf der Welt. Wer glaubt, dass die Ergebnisse in anderen Ländern uns weniger betreffen als die aktuellen Koalitionsverhandlungen in Berlin, unterschätzt ihre Tragweite. 2025 wird in die Geschichtsbücher eingehen – als ein Jahr geopolitischer Umbrüche. Das allein ist nichts Schlechtes. Doch wer genauer …
Rat und Parlament einigen sich auf gezielte Änderung. Der Europäische Rat hat mit dem Europäischen Parlament eine Einigung über eine vorgeschlagene Änderung der EU-Entwaldungsverordnung erzielt, die sein Bewerbungsdatum um zwölf Monate verschob. Diese Verschiebung werde es Drittländern, Mitgliedsstaaten, Betreiber:innen und Händler:innen ermöglichen, sich vollständig auf ihre Due-Diligence-Verpflichtungen (Anmerkung der Redaktion: sinngemäß „umfassende Sorgfaltsprüfung“) vorzubereiten, um sicherzustellen, dass bestimmte Waren und …
Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft geht juristisch gegen die Zulassung von Pestiziden vor. Das ist richtig und wichtig!
Was muss bei der Umsetzung der Bio-Verordnung beachtet werden? Die Vortragenden beim 26. Frankfurter Tageslehrgang zum Thema „Das Recht der Bio-Lebensmittel“ hatten sich mit spannenden Themen und Problemen auseinandergesetzt und stellten in Folge interessante Fälle aus der Rechtspraxis sowie Gerichtsentscheidungen dar.
Pestizide bleiben auf konventionellen Äckern? Von wegen. Sie können sich kilometerweit über die Luft verbreiten und so auch Bio-Ernten gefährden. Das konnte das Bündnis für eine enkeltaugliche
Landwirtschaft (BEL) zeigen.
Peter Röhrig, geschäftsführender Vorstand beim Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW),über die Folgen vorgezogener Neuwahlen. Was bedeutet es für Bio, wenn die Ampel sich vorzeitig auflöst? Die Gesetzgebung zum Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung wird nun nicht mehr kommen. Aber das hätte die Bio-Höfe nicht weiter berührt, da sie diese Form der Haltung nicht praktizieren. Von Bedeutung ist der Stillstand bei der Ausweitung …
Einmal jährlich informieren hier sachkundige Referent:innen über die neuesten Entwicklungen im Öko-Recht – und da gibt es seit dem Inkrafttreten der „neuen“ EU-Öko-Verordnung 2022
immer noch viel zu berichten.
In den vergangenen 30 Jahren gab es weltweit einen Waldverlust von 420 Millionen Hektar – das entspricht zehn Prozent der globalen Waldfläche. Aktuell findet ein jährlicher Waldverlust von circa zehn Millionen Hektar statt.
Das Bundesumweltministerium will den allgemeinen Zustand der Ökosysteme deutlich verbessern und hierfür unter anderem die Wiedervernässung von Mooren, die bodenschonende Bodenbearbeitung, die mechanische Unkrautbekämpfung, die organische Düngung sowie die insektenschonende Grünlandernte
unterstützen. Aufgrund dieser Ziele gibt es eine neue Maßnahme des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz, im Rahmen derer entsprechende Maschinen gefördert werden.
Öko-Geflügelhaltung in Deutschland: Was ist 2024 neu und worauf müssen sich die Betriebe einstellen?
Nachbaugebühren sorgen für Verunsicherung für Landwirtschaft und Handel.
Statt eines Endes der Fruchtfolge-Regeln wie CDU/CSU es vorsehen, braucht es Anerkennung und Geld für Landwirt:innen, die beim Arten- und Naturschutz besonders vorangehen.
Im Juni wird das Europaparlament neu gewählt. Wir haben aktuell im Gremium vertretene Parteien gefragt, wie sie zur GAP 2027 stehen.
Die Debatte um die Deregulierung der Neuen Gentechnik wird die Europawahl begleiten. Wir haben die im Gremium vertretenen Parteien nach ihrem Standpunkt gefragt.
Freihandelsabkommen wie Mercosur sind umstritten. Aber wie stehen die aktuell im Gremium vertretenen Parteien dazu?
Bürokratie, Abstandsregeln und Negativliste stellen aktuell Hemmnisse für die Förderung dar.
Aktuell beschleicht einen das Gefühl, dass Anspruch und Wirklichkeit in der gegenwärtigen agrarpolitischen Auseinandersetzung diametral auseinander gehen.
Es bleiben noch sechs Jahre, um den Anteil der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland auf 30 Prozent Bio zu erhöhen. Doch wer Bio ausbauen will, muss die Verbraucherschaft mit ins Boot nehmen.
„Das neue EU-Bio-Recht“: Rechtsanwalt Hans-Peter Schmidt und Agrar-Expertin Dr. Manon Haccius machen die Probleme deutlich.
Insbesondere kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe hätten zu leiden, mahnt Biokreis-Vorstandsvorsitzender Thorsten Block in einem offenen Brief.
Einzelmaßnahmen sind zu kurzfristig gedacht. Notwendig ist eine grundlegende Neuausrichtung der Agrarpolitik.
Ludwig Essig erklärt Im Interview, warum vom Mercosur-Abkommen lediglich die Chemie- und Maschinenindustrie profitieren wird.
Der Journalist Jens Brehl bietet mit seinem Online-Magazin „über bio“ unabhängige Berichterstattung über die Öko-Branche. Nun ist die Finanzierung in Gefahr.
BÖLW und BNN kritisieren Pläne für neu geplante Gentechnikgesetzgebung.
Zwischen der Arbeitsgruppe Geflügel der Bundesländer und dem Fachausschuss Geflügel im BÖLW wird eine weitreichende (neue) Definition von „langsam wachsenden Rassen“ intensiv beraten.
Auch dieses Jahr fand der Fachtag Bio-Recht als Online-Veranstaltung statt.
Noch ist Gentechnik auf Europas Äckern und in Lebensmitteln streng und transparent reguliert. Doch die EU-Kommission will einen Plan zur Lockerung des EU-Gentechnikrechts vorlegen, um Neue Gentechnik (NGT) von der Regulierung auszunehmen.
Die Berliner Initiative „Ackercrowd“ entwickelt ein Baukastensystem für mehr Biodiversität – und setzt dabei auf das Ökologische Grundeinkommen.
Dreieinhalb Jahre vom Kommissionsentwurf bis zur Verabschiedung. Keine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik hat mehr Zeit benötigt, um in Kraft zu treten. Was hat sich geändert? Was kommt danach?
Barbara Endraß beschäftigt sich seit ihrem Studium mit Gentechnik. Im Interview spricht sie über den Widerstand, Lobbyismus und die Chancen, eine Deregulierung des Gentechnikrechts zu verhindern.
Mit neuen Gentechnikverfahren sollen Pflanzen erzeugt werden, die den Folgen des Klimawandels standhalten. Doch die Anwendung der Verfahren ist mit Risiken verbunden und die Reaktion von Pflanzen auf Stressfaktoren bisher nicht vollständig erforscht.