Zäune – Impfungen und mehr

Veterinarian doctor ready to give a medicine shot to a pig at the farm.
Seuchen-Sorgen
Die Seuchen-Situation in NRW ist – von außen betrachtet – ruhig. Noch begrenzt sich die Schweinepest auf den Siegerländer-Sauerländer Raum. Was für die dortigen Landwirt:-
innen schon kein Spaß mehr ist – werden doch immer weiter Zäune durch Wald und Flur gezogen, die im Einzelfall das Wirtschaften erschweren können.
Dazu kommt, dass immer wieder mit Schweinepest befallene Schweine außerhalb des Kerngebietes gefunden werden. Jäger:innen in den Nachbarkreisen befürchten schon, dass irgendwann die Zonen, in denen Einschränkungen gelten, ausgedehnt werden. Also hier die Bitte an alle: Ruhe im Wald, bleibt auf den Wegen, lasst keine Essenreste liegen und helft dabei, dass die Schweine nicht aufgescheucht und vertrieben werden.
Dazu die Blauzunge – mittlerweile sind zwei Virustypen in NRW aufgetaucht, gegen beide kann geimpft werden. Die Impfungen sind teuer und auch arbeitsintensiv – aber die Halter von Schafen beispielsweise sollten dies unbedingt tun, da die Sterberate hoch ist. Und bei Milchviehbetrieben schlägt die Blauzungenerkrankung auf Milchleistung und Fruchtbarkeit.
Die einzig gute Nachricht: New Castle-Desease, eine gefährliche Hühnerkrankheit, hat sich nach Ausbrüchen im Frühjahr in Brandenburg und Bayern nicht weiter ausgebreitet.
