»Taskforce Dürre«

Von Gastautor:in | Gepostet am 28.09.2026

Like and share

Auf WhatsApp teilenAuf LinkedIn teilen

Süddeutschland, Sommer 2026: Die Wiesen sind trocken, die Wintervorräte werden vielerorts bereits in den Sommermonaten verfüttert und die Zeit drängt. Jetzt zählt schnelles, gemeinsames Handeln. Genau das setzen wir mit weiteren Öko-Anbauverbänden in die Tat um.

Mit der »Taskforce Dürre« bündelt der Biokreis zusammen mit Bioland, Naturland, Demeter, Biopark, Ecoland, GÄA und der Verbund Ökohöfe ihre Kräfte und ihre Expertise, um auf die angespannte Futtermittelsituation zu reagieren. Ziel ist es, Bio-Betriebe, deren Futterreserven infolge der anhaltenden Dürre in den Monaten Juli und August knapp geworden sind, schnell, unbürokratisch und gezielt mit verfügbaren Ressourcen zu unterstützen. 

Damit dies gelingt, arbeiten die Berater:innen von Biokreis und den anderen beteiligten Verbänden mehrmals pro Woche eng zusammen. In digitalen Treffen werden aktuelle Herausforderungen gemeinsam besprochen und bei Bedarf durch zusätzliche Fachexpertise von außerhalb ergänzt. So können schnell und praxisnah Lösungen gefunden werden.

Dabei werden Informationen zur aktuellen Futtersituation sowie über die verfügbaren Futtermengen – auch über Deutschland hinaus – gebündelt und ausgetauscht. Konkrete Fragestellungen der Landwirt:innen, etwa zur Logistik oder zur bedarfsgerechten Futterberechnung, werden gemeinsam begutachtet, von den jeweiligen Fachleuten geprüft und in die Praxis umgesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei ein offenes, verlässliches und solidarisches Miteinander. 

Für die betroffenen Bio-Betriebe heißt das: Sie sind Teil eines starken Netzwerks, das dank Biokreis über Verbands- und Landesgrenzen hinweg zusammenarbeitet, agiert und schnell Lösungen auf den Weg bringt. Die »Taskforce Dürre« macht deutlich: wenn es darauf ankommt, ziehen die Öko-Anbauverbände an einem Strang.

von Sven Krettek, aktuell für den Biokreis e.V. in der Taskforce Dürre tätig.

Gastautor:in