Der Biokreis auf der Grünen Woche?

Ja – aber nicht mit eigenem Stand. Beim Abwägen von Aufwand und Nutzen im vergangenen Jahr hatten wir uns gegen ein eigenes Standkonzept entschieden. Und es diesmal im Nachhinein auch nicht bereut.
Der Biokreis-Fokus lag klar beim persönlichen Austausch mit anderen Bio-Akteur:innen und Gesprächen mit politischen Vertreter:innen, und dies haben wir auch durch den Messebesuch – ohne Stand – erreicht. Neben dem Netzwerken und Präsenz-Zeigen nutzen wir den Messebesuch auch zu Informationszwecken, für den spannenden Einblick in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends der Lebensmittel-Branche.
Die GW bringt traditionsgemäß nicht nur Erzeuger:innen, Verarbeiter:innen, Handel, Politik zusammen, sondern vor allem auch Verbrauchenden aktuelle Lebensmitteltrends sowie die Landwirtschaft nahe – zum Teil auch die ökologische.
Dafür ist die Bio-Halle da. Im Gegensatz zu den anderen Hallen wie beispielsweise Sachsen-Anhalt oder Bayern fehlte ihr aber eines ganz klar – ein Gesamtkonzept. Die Hallen der Bundesländer zeichneten sich unabhängig von Produkten und Inhalten klar durch eine eindeutige, optische Zusammengehörigkeit aus. Ein Ziel das wir definitiv für die Bio-Halle 2027 auf die Agenda setzen müssen. Wenn wir als Bio-Branche über eine Messe die Chance haben die Verbraucherschaft zu erreichen – dann ist es unsere Aufgabe, Bio-Produkte und ökologische Landwirtschaft nahbar und attraktiv zu zeigen.